SanData: Netzwerk-Administrator im Cisco-Umfeld (m/w)

SandataZur Verstärkung unseres Teams in Klagenfurt suchen wir eine/n

Netzwerk-Administrator im Cisco-Umfeld (m/w)

Unsere Aufgaben für Sie…

  • Administration komplexer Netzwerkstrukturen
  • Monitoring und Troubleshooting , 1st und 2nd Level Netzwerk Support
  • Dokumentation in den kundenvorgegebenen Tools, 24/7 Bereitschaft
  • Mitarbeit in Projekten und Schnittstelle zu unseren internen Fachabteilungen

Fachlich bieten Sie…

  • eine Ausbildung zum/zur Fachinformatiker/in Systemintegration oder entsprechende berufliche Erfahrung
  • Erfahrungen in Datacenter- und Hochverfügbarkeitsumgebungen
  • fundiertes Know-how in den Bereichen LAN, WAN
  • gerne mit aktueller Qualifikation zum Cisco CCNA oder einer vergleichbaren Qualifikation
  • Erfahrungen mit Cisco Hardware (Switches, Router) und Software (IOS und NX-OS)
  • Erfahrungen mit Changemanagement und ITIL
  • sehr gute Deutsch- und gute Englischkenntnisse

Auf der persönlichen Ebene überzeugen Sie uns durch Ihr/e…

  • Kommunikationsfähigkeit beim Kunden
  • Koordinations- und Organisationstalent
  • selbstständige, zuverlässige und zielorientierte Arbeitsweise

Den Führerschein Klasse B, Mobilität und eine einwandfreie Strafregisterbescheinigung setzen wir voraus.

Wir bieten Ihnen…

  • einen höchst interessanten und verantwortungsvollen Tätigkeitsbereich
  • fachliche und persönliche Aus- und Weiterbildung
  • ein angenehmes Betriebsklima
  • flache Hierarchien und eine angenehme Arbeitsatmosphäre
  • die Arbeit in einem äußerst motivierten Team
  • einen krisensicheren Arbeitsplatz in einem stark expandierenden Unternehmen

Das Bruttojahresgehalt gemäß Kollektivvertrag beträgt für diese Position mindestens € 2.825,- x 14 auf Vollzeitbasis. Die tatsächliche Bezahlung ist von der jeweiligen Qualifikation, Eignung bzw. Berufserfahrung abhängig. Je nach Ausbildung und Erfahrung ist eine Überzahlung möglich.

Diese Position unterliegt dem Kollektivvertrag für Angestellte von Unternehmen im Bereich Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik (https://www.wko.at/Content.Node/branchen/oe/sparte_iuc/Unternehmensberatung-und-Informationstechnologie/IT_Dienstleistung/IT_KV/IT-KV-Text-2017.pdf).  Weitere Informationen unter www.sandata.at/karriere.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Dann bewerben Sie sich bitte direkt über unser Online-Bewerbungsformular.
Unsere Personalreferentin Frau Melanie Brilla ist bei Fragen gerne für Sie da, Tel.: +49 911/9523-258
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

 

 

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SanData: Senior Systemtechniker (m/w)

SandataZur Verstärkung unseres Teams in Klagenfurt suchen wir eine/n

Senior Systemtechniker (m/w)

Wir suchen eine/n Problemlöser/in, der/die mit Spaß an der Arbeit uns und unsere Kunden mit seinem/ihrem freundlichen Auftreten und technisch versiertem Können unterstützt. Nutzen Sie die Chance und werden Sie Teil eines erfolgreichen und stetig wachsenden Unternehmens!

Unsere Aufgaben für Sie…

  • First Level / 2nd- Support im Bereich Access Control
  • Koordination der Support Anfragen
  • Gewährleistung reibungsloser Arbeitsabläufe
  • Kommunikation zu Kunden und Fachabteilungen
  • Beseitigung von Hardware – und Systemstörungen im Bereich Access Control
  • Remoteüberwachung sämtlicher Komponenten
  • Planung von Neu- oder Umbaumaßnahmen
  • Verantwortung für den Projektablauf und die entsprechende
  • Zeit- und Ressourcenplanung

Fachlich bieten Sie…

  • eine abgeschlossene Berufsausbildung, gerne aus dem IT-Bereich
  • im Idealfall Erfahrungen im Bereich Video – und Zugangssysteme
  • technisches Verständnis
  • sehr gute Deutsch- und gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift

Auf der persönlichen Ebene überzeugen Sie uns durch Ihr/e…

  • freundliches Auftreten
  • Kunden- und Serviceorientierung
  • schnelle Auffassungsgabe
  • Koordinations- und Organisationstalent
  • selbstständige, zuverlässige und zielorientierte Arbeitsweise
  • Flexibilität und Belastbarkeit

Den Führerschein Klasse B, Mobilität und eine einwandfreie Strafregisterbescheinigung setzen wir voraus.

Wir bieten Ihnen…

  • einen höchst interessanten und verantwortungsvollen Tätigkeitsbereich
  • fachliche und persönliche Aus- und Weiterbildung
  • ein angenehmes Betriebsklima
  • flache Hierarchien und eine angenehme Arbeitsatmosphäre
  • die Arbeit in einem äußerst motivierten Team
  • einen krisensicheren Arbeitsplatz in einem stark expandierenden Unternehmen

Das Bruttojahresgehalt gemäß Kollektivvertrag beträgt für diese Position mindestens € 2.248,- x 14 auf Vollzeitbasis. Die tatsächliche Bezahlung ist von der jeweiligen Qualifikation, Eignung bzw. Berufserfahrung abhängig. Je nach Ausbildung und Erfahrung ist eine Überzahlung möglich.

Diese Position unterliegt dem Kollektivvertrag für Angestellte von Unternehmen im Bereich Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik (https://www.wko.at/Content.Node/branchen/oe/sparte_iuc/Unternehmensberatung-und-Informationstechnologie/IT_Dienstleistung/IT_KV/IT-KV-Text-2017.pdf).  Weitere Informationen unter www.sandata.at/karriere.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann bewerben Sie sich bitte direkt über unser Online-Bewerbungsformular.

Unsere Personalreferentin Frau Melanie Brilla ist bei Fragen gerne für Sie da, Tel.: +49 911/9523-258

 

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

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Roland-Mittermeir-Preis: Ausschreibung 2015/2016

Trophy WinnerAusschreibung 2015/2016

Roland-Mittermeir-Preis

Prämierung der besten Diplom- bzw. Magisterarbeit aller Studien der Technischen Fakultät an der Universität Klagenfurt

Der Förderverein Technische Fakultät an der Universität Klagenfurt schreibt die Prämierung der besten Diplom- bzw. Magisterarbeit aller Studien der Technischen Fakultät an der Universität Klagenfurt des laufenden Studienjahres aus.

Der Preis besteht aus einer Urkunde und einer Prämie in Höhe von

EUR 1.500,–

Die Jury ist ermächtigt den Preis gegebenenfalls zwischen mehreren Diplom- bzw. Magisterarbeiten zu teilen. Antragsberechtigt sind Absolventinnen und Absolventen aller Studienrichtungen der Technischen Fakultät der Universität Klagenfurt, deren Diplom- bzw. Magisterarbeit mit “Sehr Gut” beurteilt wurde. Es werden nur Diplom- bzw. Magisterarbeiten bewertet, die im Zeitraum vom 1. Juli 2015 bis zum 31. Dezember 2016 fertiggestellt wurden. Als Fertigstellungstermin gilt der Tag der Ausstellung des Gutachtens/Beurteilung (lt. ZEUS). Die Einreichfrist für die Verleihung des Preises endet am 31. Mai 2017.

Der Antrag ist beim Geschäftsführer des Förderverein Technische Fakultät an der Universität Klagenfurt einzureichen und soll folgendes beinhalten:

  • Diplom- bzw. Magisterarbeit (in elektronischer Form als PDF-Datei).
  • Gutachten des Betreuers der Diplom- bzw. Magisterarbeit.
  • Allfällige Software (oder Verweise auf existierende Software).
  • Eine kurze Zusammenfassung (max. eine Seite), die so geschrieben sein soll, dass sie auch für Nicht-ExpertInnen verständlich ist!

Beurteilungskriterien für die Zuerkennung des Preises sind strikt fachlicher qualitätsbezogener Natur. Sie umfassen die Aspekte:

  • wissenschaftlicher Gehalt,
  • Innovationsgehalt und Umsetzbarkeit,
  • Klarheit der Darstellung und Qualität der Ausführung.

Die Zuerkennung des Preises erfolgt durch eine Jury per Vorstandsbeschluß. Die Jury besteht i.a. aus:

  • dem Obmann des Förderverein Technische Fakultät an der Universität Klagenfurt (Vorsitz),
  • Vertretern der TEWI-Institute der Universität Klagenfurt und
  • Vertretern der institutionellen Mitglieder des Förderverein Technische Fakultät an der Universität Klagenfurt.

Der Geschäftsführer des Förderverein Technische Fakultät an der Universität Klagenfurt kann zu den Sitzungen der Jury als nichtstimmberechtigtes Mitglied beigezogen werden. Die Sitzungen der Jury sind geschlossene Sitzungen und die Entscheidungen der Jury sind endgültig. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Preisverleihung findet üblicherweise im Rahmen einer TEWI-Veranstaltung statt.

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25. Catalyst Coding Contest zum 1. Mal an der AAU

Dieses Jahr findet bereits der 25. internationale CCC (Catalyst Coding-Contest) statt, und die Technische Fakultät der AAU Klagenfurt wird gemeinsam mit dem Institut für Informatikdidaktik am 31. März 2017 erstmals, neben vielen weiteren Ländern, daran teilnehmen. Das Ziel ist es für Technik und Informatik zu begeistern, aber, was den Klagenfurter Standort betrifft, natürlich auch zu zeigen, dass wir in Kärnten über die besten und kreativsten Programmierinnen und Programmierer verfügen.

Der Contest selbst besteht aus 2 Teilen, vormittags (10-12 Uhr) findet ein Schul-Contest und nachmittags (14-18 Uhr) ein allgemeiner Contest statt. Unter allen TeilnehmerInnen werden etliche Preise ausgelobt und interessante Jobangebote können nicht ausgeschlossen werden.

Weitere Informationen sind direkt auf der Webseite des CCC zu finden (siehe https://codingcontest.catalysts.cc). Um baldige Anmeldung – gerne auch in Teams – wird gebeten.

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TEWI Colloquia in Distributed Systems, February 20-21, 2017

Monday, February 20, 2017, E.1.05

8.30am, Dr. Andreas Mauthe, Lancaster University, School of Computing and Communications

Title: Resilience in Dynamic, Opportunistic Systems-of-Systems

Abstract: Distributed computing environments nowadays are becoming increasingly diverse and differentiated in nature. They are moving from traditional distributed systems comprising PCs/mobiles + IP networks to ecosystems that include Internet of Things (IoT) installations (e. g. smart cities and buildings), environmental sensor and actuator networks (e. g. WSNs) using non-IP protocols, cluster-based cloud systems, ad-hoc networks such as MANETs and VANETs, and virtualised systems supported by network overlays (e. g. Clouds). In order to exploit the full potential of these various „systems“ they need to be dynamically interconnected, so they can interact with, and respond to each other. For example, VANETs talk to smart cities, WSNs process data in back-end clouds, and overlay-based systems adjust their resilience properties when their underlying IP environment changes. It is becoming recognised in many research communities that this can be best achieved through a „systems-of-systems“ approach. However, this also requires a new approach towards system resilience and security considering the autonomic characteristics and dynamic nature of systems-to-systems approach. We have developed a programming approach called tecton, which is a distributed representation of a potentially-opportunistically-interacting distributed system. It provides support for opportunistic, rule-based interaction with low overhead.

In this presentation I will introduce the tecton abstraction, and in particular discuss how resilience can be ensured within a dynamic systems-of-systems ecosystem. The resilience mechanisms are based on D²R²+DR framework originally conceived within an autonomic networking concept. Resilience is provided through structural means but also active components call Resilience Managers. Through these, independent systems can interact while ensuring that security and resilience are maintained. A central component of this framework is anomaly detection that operates in conjunction with remediation to provide operational resilience considering the environmental dynamics as well as novel threats.

The talk will also provide and outlook on further research challenges in the context of critical systems infrastructure, Internet of Things (IoT) and Cyber Physical Systems. Further, it will outline how the research relates to teaching and collaborative research opportunities within AAU.


 

10:45am, Dr. Stefan Schulte, TU Wien, Fakultät für Informatik

Title: Elastic Computing

Abstract: Especially in volatile IT environments, there is a constant necessity to adapt computational resources to fulfil the resource and quality demands of service users. Permanently providing resources which are able to handle peak loads is not the best solution for this, as these capacities will not be fully utilized most of the time, leading to unnecessary cost. However, permanent underprovisioning of computational resources is obviously also not an option.

Within this talk, elastic computing will be discussed as a solution to satisfy volatile demands for computational resources. A special focus will be on elastic processes and elastic stream processing. Also, a brief outlook on how Internet of Things devices could be used to provide computational resources for services will be given.


 

2:00pm, Dr. Vlado Handziski, TU Berlin / TU Dresden

Title: The Ever-changing Landscape of Distributed Systems

Abstract: During the last two decades the distributed systems research had to constantly adapt to a rapidly changing technological landscape bringing novel challenges and questioning long-held assumptions. The talk will provide a brief overview of this evolution, focusing on several important paradigm shifts like the emergence of resource-constrained wireless devices with rich sensing and actuation capabilities, the rise of the smartphone platform, the cloud-centric architecture and big-data processing frameworks, the microservices model and the renewed interest in data-centric middleware. I will elaborate on the major milestones as part of this evolution and highlight some of my own contributions to the field. In the final part of the talk I will concentrate on the future of distributed systems and explore some novel challenges from new application fields (e.g. cyber-physical systems), new technologies (e.g. blockchains) and new algorithms (e.g. deep learning).


 

4:15pm, Dr. Thomas Zinner, Universität Würzburg, Institute für Informatik

Title: SDN, NFV & DASH: Leistungsbewertung neuer Mechanismen zur Netz- und Anwendungs­steuerung

Abstract: Das heutige Internet hat sich über Jahrzehnte zu einer globalen, universalen Kommunikations- und Diensteplattform entwickelt. Der Erfolg des Internets wird vor allem vorangetrieben durch das vielfältige Angebot an Anwendungen, einhergehend mit der steigenden Verbreitung durch immer schnelleren Breitband-Internetzugang.  Leider kommt es aufgrund der starren Architektur, fehlender Flexibilität, und mangelnder Ressourcensteuerung immer wieder zu Beeinträchtigung der Dienstqualität und damit der vom Nutzer wahrgenommenen Dienstgüte. Neue Technologien und Konzepte wie Cloud Computing, Software Defined Networking oder die Virtualisierung von Netzfunktionen ermöglichen eine Flexibilisierung der Kommunikationsarchitektur und damit die Überwindung dieser Nachteile.

Der Vortrag befasst sich mit Leistungsuntersuchungen neuartiger Mechanismen zur Netz- und Anwendungssteuerung, die sich durch diese Technologien ergeben.



 

Tuesday, February 21, 2017, E.1.05

8:30am, Dr. Radu Prodan, Universität Innsbruck, Institut für Informatik

Title: Multi-objective Modelling and Optimization of Scientific and Industrial Applications on Distributed Computing Infrastructures

Abstract: The presentation is structured in four parts. It starts with an overview of the current research conducted by the applicant at the University of Innsbruck in the field of distributed and parallel systems. The second part introduces the ASKALON environment, the main research product of the applicant, designed to simplify and support the development cycle of scientific applications on distributed computing infrastructures. Afterwards, it presents a selection of the latest research methods and results obtained in two important areas: modelling, prediction and simulation of energy consumption and multi-objective optimisation and scheduling of scientific applications on distributed computed infrastructures with respect to time, cost, energy, robustness and storage as simultaneous conflicting objectives. The third part of the talk presents the research conducted by the applicant in the area of industrial applications, with focus on massively multiplayer online gaming on distributed computing resources. The talk concludes with an outlook into the future research plans.


 

10:45am, Dr. Karin Anna Hummel, Universität Linz, Department of Telecooperation

Title: The Interplay of Physical Mobility and Wireless Networked Systems

Abstract: Physical device mobility challenges networked systems as it causes degraded quality of wireless communication links, disconnections, and mobility management overhead, e.g. in the cellular network. The effects of physical mobility are on the one hand observable in the network, on the other hand, mobility context can be exploited to improve networking. In this talk, I explain the relation between physical mobility and networked systems and present two lines of my recent research. In the first part, I focus on the question whether the cellular network can be used as a reliable ubiquitous sensor of physical mobility. As the observation of signaling caused by mobile devices comes with considerable spatial uncertainties, characterizing mobility is challenging. I present a robust method that allows to counteract these uncertainties for vehicular traffic estimation. The outcomes of a one-month study based on real cellular data on a European highway reveal that our method can detect road congestion episodes reliably, and even faster than methods based on traditional road observation technologies. In the second part, I discuss how delay-tolerant networks can take smarter packet forwarding decisions about when, where, and to whom to transmit by being aware of the devices’ mobility context. In this frame, I detail results of several experimental studies with our fleet of micro aerial vehicles and demonstrate that leveraging mobility information and moreover anticipating mobility characteristics improves single link transmissions and data forwarding performance over multiple links.

 

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Einfluss von Sprachkonstrukten auf die Lösbarkeit von Answer-Set-Programmen

MS-Photo-8443… ist der Titel der 1. Platz des Roland-Mittermeir-Preis und wurde vom Förderverein Technische Fakultät mit EUR 1.500,– ausgezeichnet. Dem Autor und Preisträger, Herrn Dipl.-Ing. Richard Taupe, wurde der Preis im Rahmen des Festakts 30 Jahre Informatik an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt übergeben und die Arbeit wird hier kurz vorgestellt:

Im traditionellen Paradigma der imperativen Programmierung werden Computer auf die folgende Art verwendet, um Probleme zu lösen: Ein Mensch entwirft einen Algorithmus, also eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, mit der das Problem gelöst werden kann, übersetzt diesen in eine Programmiersprache und lässt den Computer dieses Programm ausführen. Bei der deklarativen Programmierung hingegen wird dem Computer nicht vorgeschrieben, wie er das Problem zu lösen hat. Stattdessen wird ihm nur das Problem selbst in einer geeigneten Sprache beschrieben, sodass die Lösungen für das Problem von einem universell einsetzbaren Suchalgorithmus gefunden werden können.

Answer Set Programming (ASP) ist ein Ansatz zur deklarativen Programmierung. Dazu gehört auch eine formale Sprache, in der Probleme deklarativ beschrieben werden können. Die Syntax dieser Sprache definiert verschiedene Sprachkonstrukte, mit denen ein und der selbe Sachverhalt oft auf mehrere unterschiedliche Arten dargestellt werden kann. Aus diesem Grund gibt es oft viele unterschiedliche Möglichkeiten, ein Problem in ASP zu modellieren.

Die Frage, die in dieser Arbeit beantwortet wird, ist, ob – und, gegebenenfalls, wie – die Wahl der verwendeten Sprachkonstrukte die Lösbarkeit von in ASP modellierten Problemen beeinflusst. Mit Lösbarkeit ist hier im Wesentlichen die Laufzeit der Lösungs- algorithmen gemeint, die die Probleme möglichst schnell lösen sollen. Um diese Frage zu beantworten, wurde eine große Anzahl an Versuchen durchgeführt, in denen verschie- dene in ASP modellierte Probleme gelöst wurden. Dabei wurde gemessen, wie lange die Lösungsfindung jeweils dauerte. Jedes Problem wurde in mehreren Darstellungen modelliert, die sich nur in den verwendeten Sprachkonstrukten unterschieden.

Die statistische Analyse der bei diesen Experimenten angefallenen Daten zeigt vor allem, dass der Einfluss der verwendeten Sprachkonstrukte von Problem zu Problem stark schwankt: Was sich in einem Fall günstig auf die Lösbarkeit auswirkt, kann in einem anderen Fall unerwünschte Folgen haben. Bei praktischen Anwendungen von ASP sollten die verwendeten Sprachkonstrukte daher nicht leichtfertig gewählt werden. Stattdessen sollten verschiedene äquivalente Darstellungen angefertigt und ihre Lösbarkeit verglichen werden, um dann das am schnellsten lösbare Programm tatsächlich zu verwenden.

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Integration and Performance Evaluation of MPEG-DASH and DRM Systems in an HTML5 Environment

… ist der Titel der 2. Platz des Roland-Mittermeir-Preis und wurde vom Förderverein Technische Fakultät mit EUR 1.00,– ausgezeichnet. Dem Autor und Preisträger, Herrn Dipl.-Ing. Matteo Maiero, wurde der Preis im Rahmen des Festakts 30 Jahre Informatik an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt übergeben und die Arbeit wird hier kurz vorgestellt:

The global Internet Protocol (IP) traffic has seen and will see a big growth in the next years: for example, the Cisco (Cisco, 2014) report states that in 2013 the transferred quota for video had an average of 17,455 PB per month, more than three times the aggregated traffic generated by emails, Web and data. The expectation is that in 2018 this relation will become 1 to 5. This data demonstrates the increasing importance of multimedia content, that will become more pervasive as mobile devices will increase their market share.

The effects expected by the reports are visible today by non-technical people even only accessing the Internet: many new media services are springing up, like Youtube, Spotify and Netflix.

In this context, it’s clear the interest in the definition and the development of new and efficient protocols and techniques for multimedia transfer.

In the past, many different techniques for media distribution were used (for example “download and play” or “true streaming”), with commercial implementations like Microsoft Silverlight and Adobe Flash. Those were complete solutions for media distribution and rights management, but costly for the specific infrastructure needed by both server and client side and with a poor user experience, not being efficient in adapting content to network conditions.

The introduction of MPEG-DASH and two complementary extensions named MSE and EME is expected to change the multimedia distribution panorama. MPEG-DASH is a recent ISO and IEC standard that uses the widely spread HTTP protocol (and the related low cost Web servers) to allow the client of the multimedia streaming to adapt the rate of the requested content, depending on network conditions. MSE and EME, defined by W3C, are two Web related extensions: MSE will allow the integration of MPEG-DASH in browsers and Web applications, while EME will allow the distribution of rights-protected content. The scope is to allow millions of Internet connected devices to become media players.

The master thesis work focused mainly on the creation of a JavaScript project that was able to prove the integration of MPEG-DASH and W3C’s MSE and EME, developing a framework able to be used in a real context and that tries to support many different scenarios: from on-demand content to live, from unprotected to protected media, from multiplexed audio and video to separate streams.

When integrating MPEG-DASH, part of the thesis work was dedicated to the implementation and performance analysis of bandwidth estimation algorithms. This work could analyze 10 of them: Dash-JS, Festive, Instant, Liu, Miller-Quacchio, OSMF, Panda, QDASH, Thang and Tian-Liu, with both media segments 2 and 10 seconds. Performance tests were conducted in a controlled environment, with a fixed delay (80 and 250 ms), where a bandwidth shaper adapted the available bandwidth.

Another set of tests have been performed in a controlled environment using HTTP/2.0, an upcoming IETF standard that will substitute HTTP/1.1.

A third set of tests was performed in a “real” network, where the packets transferred faced real usage conditions.

Finally, the last set of tests was dedicated to the analysis of the algorithms behavior when two concurrent players share a bottleneck link, in order to understand the level of fairness of the algorithms when there are two competing players that have to share the available bandwidth.

The tests confirmed that the usage of segments of 2 seconds give the possibility to follow faster the network changes, but with the drawback of a higher instability of the probes performed and the consequence of a higher rate selection instability. The usage of segments of 10 seconds demonstrated higher stability, with the drawback of a bigger difficulty to determine the bandwidth changes, especially if the throughput drop is huge.

In general, almost all the algorithms reacted better when tested within a controlled environment with segments of 2 seconds: they could identify throughput changes almost immediately and have the possibility to react in time.

In a real environment the segment length of 10 seconds seemed to be the preferable solution, i.e., the throughput observed was more stable, with less bandwidth drops and, in this context, the algorithms could react better, with a lower number of playback stops and rate changes. The throughput of rates selected was comparable and in many tests higher, if compared to the ones done with segments of 2 seconds. Also the results for buffer levels and start times were better when 10 seconds segments were used.

As could be understood from this short overview, there is no algorithm that can be considered better in all the contexts: from the point of view of the user, maybe Miller can be considered the best algorithm, as it is the one that performed best in terms of number of playback stops and buffer level. Unfortunately, it has the drawbacks of a higher inefficiency and a lower mean of rates requested, due to its conservative approach.

From the writer’s point of view, a real implementation should be ready to use different algorithms, adapting to the type of device and the network used.

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Development of a Smart Lighting Application

MS-Photo-8440… ist der Titel der 3. Platz des Roland-Mittermeir-Preis und wurde vom Förderverein Technische Fakultät mit EUR 500,– ausgezeichnet. Dem Autor und Preisträger, Frau Dipl.-Ing.in Jennifer Simonjan, wurde der Preis im Rahmen des Festakts 30 Jahre Informatik an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt übergeben und die Arbeit wird hier kurz vorgestellt:

Ubiquitous computing has been in the focus of research for several years. In the near future, many of our everyday devices will be interconnected to optimally support us in our daily routines. The term Internet of Things deals with this inter-connectivity of everyday smart devices such as smartphones, tablets or even ordinary electronic devices at home. Increasing the comfort of humans is one of the main objectives of such Internet of Things applications, which can for instance be in the field of smart homes or offices. Such applications typically consist of several intelligent devices, which try to achieve certain goals cooperatively. These devices should coordinate themselves without the need for human interaction and without any central control guiding them. Thus, Internet of Things applications typically need to deal with decentralization and self-organization.

The focus of this thesis lies on decentralized and self-organized networks, paying particular attention to Internet of Things applications. This topic was first discussed theoretically, explaining decentralization and some ideas and concepts of self-organization. As practical use case, a smart lighting application was developed to enable an implementation and evaluation of the theoretical concepts. This application consists of a distributed wireless network of intelligent light bulbs which are able to take autonomous decisions. First, a formal description was developed to enable a mathematical definition of the problem structure. Various self- organizing algorithms, which enable the lights to make autonomous decisions to achieve certain common goals, were designed afterwards. To enable a simulation and evaluation of the formal designed algorithms, a simulator was implemented and used for evaluations.

Further, a demonstrator consisting of six smart light bulbs was built in the lab environment. This demonstrator enables a presentation of the algorithms, showing the behaviour of real light bulbs while performing self-organization and communication in a distributed manner. Finally, the demonstrator was evaluated to get a comparison between the real applications and the results of the simulation.

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Industrial Robot Security

DI Dr. Bernhard Dieber | 13.12.2016 | 14:00 Uhr | E.1.42

Kurzfassung

Die immer stärker werdende Vernetzung industrieller Systeme im Sinne der Industrie 4.0 erfordert neue Sicherheitsmaßnahmen für die eingesetzten industriellen Kontrollsysteme. Während bisher Airgaps als ausreichend empfunden wurden, werden in Zukunft IT-Security Prinzipien zum Einsatz kommen müssen. Dies ist aber in den langlebigen Industrieanlagen nicht einfach umsetzbar. Vor allem die kommende Generation an kollaborativen Robotern ist hier speziell verwundbar. In diesem Vortrag werden Probleme bei industrieller Security mit Fokus auf Robotersysteme aufgearbeitet sowie das populäre Software Framework ROS und seine Sicherheitsproblematiken näher betrachtet.

FotoBernhardDieberBernhard Dieber ist seit 2015 am Institut für Robotik und Mechatronik der JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH beschäftigt und leitet seit Juli 2016 die neu gegründete Forschungsgruppe „Robotik Systeme“. Bernhard Dieber verfügt über eine mehr als 10 jährige Erfahrung in den Bereichen Software Engineering, Sensor Networks und Smart Cameras. Die Forschungsinteressen von Dr. Dieber umfassen Software- und Systems-Engineering für robotische Systeme, Systemsicherheit und Sicherheits-Architekturen in Produktionssystemen und die Zuverlässigkeit von Robotersystemen. Arbeiten zu Themenstellungen in Bezug auf eingebettete, verteilte und Echtzeit-Systeme sowie Software-Qualität robotischer Software runden seine wissenschaftliche Tätigkeit anwendungsorientiert ab.

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TEWI Colloquia in Information Systems, 24./25. November 2016

24. November 2016, Lakeside, Raum L 1.014

09:00-11.00, Martin Atzmüller

Title: Data Analytics in Social and Ubiquitous Knowledge Spaces

Abstract: In the age of digital transformation, information and data is becoming ubiquitous. Social Media, Web 2.0, mobile and ubiquitous computing, as well as Industry 4.0 and smart production enable diverse options for the analysis and mining of the emerging complex knowledge spaces. The talk presents according approaches and methods for comprehensive analytics of the respective information and knowledge processes.


11:00-13:00, Patrick Delfmann

Title: Comprehensible Predictive Models for Business Processes

Abstract: Predictive modeling approaches provide a way to analyze, plan, streamline, and control the structure and behavior of business processes. For instance, they can inform decision makers about undesirable events that are likely to happen in the future, giving the decision maker an opportunity to intervene. The talk introduces a new predictive modeling technique for business processes based on probabilistic finite automatons. Fitting such a probabilistic model to a data set of past behavior makes it possible to predict how currently running process instances will behave in the future. To clarify how this technique works and to facilitate its adoption, the talk also shows a way to visualize the probabilistic models. The effectiveness of the technique is assessed via an experimental evaluation with synthetic and real-world data. Finally, the talk reports on current applications of the technique in the areas of classic business process management, corporate communication and collaboration and the Internet of Things.


14:00-16:00, Alexander Felfernig

Title: Recommendation and Decision Technologies for Complex Products and Services

Abstract: Recommendation technologies are widely used for increasing the accessibility of large item assortments – application examples thereof are online platforms such as amazon.com or netflix.com. Although already widely used in industrial environments, there are still many challenges to be tackled to further increase the applicability of these technologies. Especially when providing recommenders for complex products and services such as financial services, electronic equipment, and software artefacts, understandability and manageability issues arise with regard to the underlying knowledge bases. In scenarios where groups of users are interacting with such systems, mechanisms have to be provided that assure fairness and consensus in the underlying decision process. Furthermore, knowledge about human decision making has to be taken into account when developing recommendation systems, for example, mechanisms have to be included that are able to counteract decision biases. Finally, recommendation technologies are not only used for recommending products and services but also act as key-enabling technologies for achieving persuasive goals. This talk will focus on a discussion of solutions that help to tackle the mentioned challenges and have already shown to be useful in industry. In this context, new research results in terms of algorithms and techniques will be presented. The talk will be concluded with an overview of major issues for future research.


16:00-18:00, Sabine Graf

Title: How to make educational information systems more adaptive, intelligent and personalized?

Abstract: Information systems are prevalent in our daily lives and research showed that making such systems more adaptive, intelligent and personalized by enabling them to automatically consider users’ current situations, characteristics and preferences and providing them with actionable information can make these systems more effective and easier to use. An important domain for such information systems is education. Although research showed that education works best when it is tailored to individual people’s needs, the information systems that are widely used by educational institutions (e.g., learning management systems such as Moodle) provide very limited to no personalization, adaptivity or intelligent support. Furthermore, while these systems typically gather and store huge amounts of data about how people use these systems, even with the advancements in data mining, business intelligence and decision support systems in recent years, in the educational sector, such data are rarely used to inform and benefit users (e.g., instructors, learners, etc.). This talk will discuss how educational information systems can be enhanced to provide adaptive recommendations, intelligent support and customized information to learners, instructors and educational institutions. More concretely, the talk will focus on how to detect and retrieve a variety of useful information from raw data as well as how to present such information to users, for example, through dashboards and visualizations, or in the form of adaptive interfaces, intelligent support and personalized recommendations, using techniques from different fields such as data mining, user modelling, data/knowledge analytics, recommender systems, decision support systems, business intelligence and others. Results and findings will be discussed, showing that such enhanced information systems allow to better support users such as learners, instructors and the administration of educational institutions. In addition, future research directions will be outlined, to continue addressing some of the prevalent challenges in blended and technology enhanced education, such as increasing learner performance, improving user satisfaction and providing the right information to the right person at the right time. Furthermore, potential opportunities to apply our research to other domains such as e-commerce, business, tourism, etc. will be discussed.


25. November 2016, Lakeside, Raum L 1.014

9:00-11.00, Christian Huemer

Title: Model-Driven ERP System Development

Abstract: In the discipline of accounting, the resource-event-agent (REA) ontology is a well accepted conceptual accounting framework to analyze the economic phenomena within and across enterprises. We used REA as a basis for developing a domain specific modeling language and corresponding tool support for ERP system development. Evidently, a model-driven approach requires transforming the REA-DSL artifacts to code. Thus, we developed the transformation of the REA-DSL to a relational database for an ERP system. This approach offers the advantage that a domain expert verifies the relevant data in an „accounting language“, whereas the IT expert is able to work with traditional data base structures.

In an alternative approach, we target the adaptation of an ERP system to specific company’s needs by configuration and customization which usually is cost-intensive and requires experts with specialized know-how. Therefore, we developed a model-driven approach that configures a generic ERP system to customer needs by means of models in order to provide a less costly solution. In the so-called REAlist approach, the REA business models serve as configuration information to be interpreted at run-time by the generic, domain-agnostic ERP engine.

This talk will first introduce the REA-DSL that provides the foundation for both approaches and will afterwards highlight the REA-DSL transformation to data base structures and elaborate in detail on the REAlist architecture. In order to demonstrate the future research portfolio, the presented work is further discussed in the context of Industrie 4.0 and will highlight open research challenges for horizontal and vertical integration of ERP systems in production processes.


11:00-13.00, Dietmar Jannach

Titel: Empfehlungssysteme – Mehr als smarte Algorithmen zur Matrixvervollständigung

Kurzfassung: Automatisierte Empfehlungen und Personalisierung sind heutzutage ein allgegenwärtiger Bestandteil unserer Nutzererfahrung sowohl im World Wide Web als auch in mobilen Apps. In der Informatikforschung wurden in diesem Umfeld in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht. Die Aufgabe der entwickelten Algorithmen ist es zumeist, möglichst exakt vorherzusagen, wie relevant ein Produkt, ein Service oder allgemein ein Objekt für den einzelnen Benutzer ist. Das Empfehlungsproblem wird in diesen Arbeiten oft als Problem der Vervollständigung einer dünn besetzten Matrix aus Benutzern und Objekten betrachtet. In diesem Vortrag wird anhand aktueller Forschungsergebnisse darauf eingegangen, warum Algorithmen mit einer hohen Vorhersagegenauigkeit auf Vergangenheitsdaten nicht unbedingt diejenigen sind, die zu den nützlichsten Empfehlungen für die Benutzer in der Praxis führen. Ausgehend von diesen Erkenntnissen wird ein konzeptueller Rahmen vorgeschlagen, der von einer algorithmenorientierten Vorgehensweise zu einem interdisziplinären ziel- und nutzenorientierten Forschungsansatz führt.


14:00-16:00, Agnes Koschmider

Titel: Vorrausschauende Analysen für smarte Umgebungen

Kurzfassung: Trotz der heute zu beobachtenden Verbreitung von Sensoren in unterschiedlichsten Geräten und Umgebungen, die Daten für individuelle Objekte (Auto, Person, etc.) mit personenbezogenen Verhaltensprofilen sammeln, existieren zur Prädiktion individuellen Verhaltens überraschend wenige wissenschaftliche Ergebnisse und praktische Ansätze. Dabei hätten Anwendungen solcher Verfahren potentiell einen hohen wirtschaftlichen als auch sozialen Mehrwert. Denkt man beispielsweise an Smart Home Umgebungen zur Unterstützung der Heimpflege älterer Menschen, ließen sich z.B. individuelle Wahrscheinlichkeiten zum Wechsel in eine andere Pflegestufe innerhalb einer gewissen Zeit prognostizieren. Im Kontext von Connected Cars könnten durch Auswertung menschlichen Verhaltens individuelle Gefahrensituationen prognostiziert werden, die den Eingriff des Fahrers ins System erfordern. Existierende Forschungsarbeiten im Bereich prädiktive Verhaltensanalyse beschränken sich weitgehend auf strukturierte Prozesse, bei denen die Reihenfolge einzelner Aktivitäten vordefiniert ist und sich alle individuellen Objekte nach dem gleichen Prozessschema richten. Diese Vorbedingungen des strukturierten menschlichen Verhaltens trifft in smarten Umgebungen, bei denen Daten aus Sensoren gesammelt werden (wie Smart Home oder Connected Cars) nicht zu, hier sprechen wir von unstrukturierten Entscheidungsfindungsprozessen.


16:00-18:00, Thomas Setzer

Title: Robust Integration of Judgmental and Statistical Predictions in Forecasting Support Systems

Abstract: The accuracy of forecasting plays a pivotal role in enterprise decision making as forecasts usually form part of an IS on which business functions, such as marketing or resource planning depend. Today, forecasts are typically derived by expert judgment supported by model-based predictions that are provided within forecasting support systems (FSS). There is, however, evidence that this integration is often carried out poorly and the resulting predictions are regularly biased. In this talk, I propose an alternative forecast generation process that – in the spirit of crowd wisdom and forecast blending – combines individual model-based and judgmental forecasts ex-post to derive less biased and more robust predictions. The core of the combination method is the analytical derivation of the previously unknown bias–variance decomposition of a combination’s mean squared error (MSE). In our recent work we could derive this decomposition for an important class of linear combinations (weighting schemes) of individual forecasts, which allows for determining the weighting scheme with minimum expected MSE. Empirical results will be presented that show significantly lower MSE when applying the approach compared the judgmental forecasts or commonly used weighting schemes. The outlook of the talk will discuss a novel kind of debiasing support system. The system is aimed at a cognitive engineering of experts (to reduce bias over time) and avoiding high-impact errors introduced by adjusting originally sound judgmental expectations through the combination. Based on an expert’s error history, the system provides information on the bias suggested to drive the difference and prompts him/her for action and explanation in case of strong deviation between the combined forecast and his/her expectation.

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