{"id":1056,"date":"2010-02-12T12:00:03","date_gmt":"2010-02-12T10:00:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.foerderverein-technische-fakultaet.at\/?p=1056"},"modified":"2013-02-16T20:00:00","modified_gmt":"2013-02-16T18:00:00","slug":"plux-net-%e2%80%93-softwarekomposition-durch-plug-play","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ftf.or.at\/?p=1056","title":{"rendered":"Plux.NET \u2013 Softwarekomposition durch Plug &amp; Play"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-1067\" title=\"Moessenboeck\" src=\"http:\/\/www.foerderverein-technische-fakultaet.at\/wp-content\/uploads\/2010\/02\/Moessenboeck1.jpg\" alt=\"Moessenboeck\" width=\"180\" height=\"222\" \/>Programme sind heute meist immer noch monolithisch. Obwohl sie intern in Klassen und Pakete gegliedert sind, erscheinen sie nach au\u00dfen hin als starres St\u00fcck Software mit festgeschriebener Funktionalit\u00e4t und einer F\u00fclle von Features, von denen typische Benutzer oft nur einen Bruchteil ben\u00f6tigen. Das macht Programme schwergewichtig und unflexibel. Eine m\u00f6gliche L\u00f6sung dieses Problems ist der Plugin-Ansatz, der es erlaubt, Programme in Teile (Plugins) zu zerlegen, die von Endbenutzern je nach\u00a0Bedarf zu unterschiedlichen Programmkonfigurationen zusammengesetzt werden k\u00f6nnen. Auf diese Weise k\u00f6nnen Gr\u00f6\u00dfe, Komplexit\u00e4t und Kosten von Software reduziert werden. Andererseits bekommen Drittfirmen und Endbenutzer die M\u00f6glichkeit, Programme um neue Funktionalit\u00e4ten zu erweitern.<\/p>\n<p>Der Vortrag pr\u00e4sentiert Plux.NET, eine Plugin-Plattform f\u00fcr Microsoft.NET, die am Christian Doppler Labor f\u00fcr Automated Software Engineering entwickelt wurde. Plux.NET besteht aus einem schlanken Kern, der mittels Plugins zu beliebigen Anwendungen ausgebaut werden kann. Plugins k\u00f6nnen Steckpl\u00e4tze f\u00fcr weitere Plugins aufweisen, so dass jeder Benutzer sich seine Anwendung in der f\u00fcr ihn passenden Funktionalit\u00e4t zusammensetzen kann. Im Gegensatz zu anderen Plugin-Plattformen wie OSGI oder Eclipse erfolgt das Auffinden und Zusammenstecken von Plugins in Plux.NET weitgehend automatisch, wodurch der Codieraufwand f\u00fcr Plugin-Entwickler reduziert wird und Benutzer das Gef\u00fchl bekommen, Softwareteile ohne Programmier- oder Konfigurationsaufwand im Plug&#038;Play-Modus zusammenstecken zu k\u00f6nnen. \u00dcber Sicherheitsmechanismen kann festgelegt werden, welche Plugins wo eingesteckt werden k\u00f6nnen und welche Operationen sie dort ausf\u00fchren d\u00fcrfen. Plux.NET wurde zusammen mit BMD Systemhaus entwickelt, einer ober\u00f6sterreichischen Firma, die ERP-Systeme f\u00fcr KMUs entwickelt und vertreibt. Zuk\u00fcnftige BMD-Software soll auf Plux.NET basieren.<\/p>\n<p>Zum Vortragenden:<\/p>\n<p>Hanspeter M\u00f6ssenb\u00f6ck ist Professor f\u00fcr Informatik an der Johannes Kepler Universit\u00e4t Linz und Leiter des Christian Doppler Instituts f\u00fcr Automated Software Engineering. Seine Hauptarbeitsgebiete sind Compilerbau, Systemsoftware, Objekt- und Komponentensysteme sowie Werkzeuge der Softwaretechnik. M\u00f6ssenb\u00f6ck ist Autor von B\u00fcchern \u00fcber Softwareentwicklung in Java und C#. Er ist au\u00dferdem Autor des Compilergenerators Coco\/R.<\/p>\n<div style=\"display: none\">zp8497586rq<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Programme sind heute meist immer noch monolithisch. 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