{"id":1819,"date":"2011-05-03T15:20:24","date_gmt":"2011-05-03T13:20:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.foerderverein-technische-fakultaet.at\/?p=1819"},"modified":"2013-05-16T13:15:54","modified_gmt":"2013-05-16T11:15:54","slug":"objects-strictly-first-der-bayerische-weg-zur-objektorientierten-programmierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ftf.or.at\/?p=1819","title":{"rendered":"&quot;Objects strictly first&quot; &#8211; Der bayerische Weg zur objektorientierten Programmierung"},"content":{"rendered":"<p>Moderne p\u00e4dagogische Ans\u00e4tze bekr\u00e4ftigen die eigentlich bereits Mitte der siebziger Jahre erhobene Forderung, dass man im Unterricht m\u00f6glichst Aufgabenstellungen mit Bezug zur Lebenswelt der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler einsetzen sollte. Auch im Fach Informatik im Pflichtbereich halten wir es f\u00fcr besonders wichtig, solche Bez\u00fcge bereits bei der Problemstellung zu er\u00f6ffnen, um von Anfang an die Motivation der Sch\u00fcler und besonders der Sch\u00fclerinnen aufzubauen. Leider resultiert daraus jedoch sehr schnell eine erhebliche Komplexit\u00e4t der zu entwickelnden Programme (als L\u00f6sung dieser Aufgaben). So zeigt die Lernzielanalyse eines kleinen objektorientierten Programms (Grafische Simulation einer Fu\u00dfg\u00e4ngerampel), dass die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler zum Verst\u00e4ndnis dieses Programms mehr als 40 Lernziele erreichen m\u00fcssen. Eine solche Menge von Lernzielem kann man kaum in einem Schritt erreichen. In unserem Konzept f\u00fcr das neue Pflichtfach Informatik in Bayern versuchen wir daher, viele dieser Lernziele bereits lange vor der Entwicklung des ersten objektorientierten Programms zu erreichen. In der 6.Ja<\/p>\n<div style=\"display: none\"><a href='http:\/\/buyessayonlinee.com\/' title='report writing'>report writing<\/a><\/div>\n<p>hrgangsstufe lernen die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler die Grundbegriffe der objektorientierten Modellierung (Objekt, Klasse, Attribut, Methode, Aggregation, Referenzen) anhand von Standardsoftware (Grafik-, Text-, Hypertextsysteme und Dateiexplorer) kennen, in der 7. Jahrgangsstufe folgen die algorithmischen Strukturelemente am Beispiel von Robotern, in der 9. Jahrgangsstufe die Grundlagen funktionaler Programmierung in einer Tabellenkalkulation sowie die Beziehungen zwischen (statischen) Objekten, simuliert mit einem relationalen Datenbanksystem. Somit bleiben in der 10. Jahrgangsstufe beim Einstig in die objektorientierte Programmierung nur noch wenige Lernziele aus dieser urspr\u00fcnglich sehr gro\u00dfen Menge \u00fcbrig. Wie eine fl\u00e4chendeckende Umfrage unter den Informatiklehrerinnen und -lehrern im Herbst 2009 nach dem ersten Durchlauf der 10. Jahrgangsstufe zeigte, funktioniert dieses Konzept recht gut. Allerdings hat sich auch herausgestellt, dass die objektorientierte Programmierung dennoch eine enorme Herausforderung f\u00fcr die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler (und zum Teil auch f\u00fcr die Lehrkr\u00e4fte) darstellt.<\/p>\n<div style=\"display: none\">zp8497586rq<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Moderne p\u00e4dagogische Ans\u00e4tze bekr\u00e4ftigen die eigentlich bereits Mitte der siebziger Jahre erhobene Forderung, dass man im Unterricht m\u00f6glichst Aufgabenstellungen mit Bezug zur Lebenswelt der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler einsetzen sollte. 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