{"id":1888,"date":"2011-06-01T13:34:04","date_gmt":"2011-06-01T11:34:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.foerderverein-technische-fakultaet.at\/?p=1888"},"modified":"2013-05-21T22:28:38","modified_gmt":"2013-05-21T20:28:38","slug":"ruckblick-lazy-thinking","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ftf.or.at\/?p=1888","title":{"rendered":"R\u00fcckblick: &quot;Lazy Thinking&quot;"},"content":{"rendered":"<p>Am 19. Mai 2011 um 17:00 Uhr hielt Prof. <a href=\"http:\/\/www.risc.jku.at\/people\/buchberg\/\">Bruno Buchberger<\/a> von der Johannes Kepler Universit\u00e4t Linz\u00a0eine TEWI-Kolloquium zum Thema \u201c<a title=\"\u201cLazy Thinking\u201d: Eine Methode zur automatischen Erfindung von Algorithmen.\" href=\"http:\/\/www.foerderverein-technische-fakultaet.at\/2011\/05\/lazy-thinking-eine-methode-zur-automatischen-erfindung-von-algorithmen\/\">Lazy Thinking<\/a>\u201d an der Alpen-Adria-Universit\u00e4t Klagenfurt. Hier noch mal die Kurzfassung zum Vortrag und einige Eindr\u00fcck aus dem gut gef\u00fclltem E.2.42.<\/p>\n<p>Die Methode des \u201cLazy Thinking\u201d dient zur systematischen Synthese von Algorithmen aus Problemspezifikationen. Die Methode kann sowohl als heuristisch \/ p\u00e4dagogisches Werkzeug f\u00fcr den Prozess der Synthese korrekter Algorithmen dienen als auch zur vollst\u00e4ndig automatischen Generierung von Algorithmen, wenn f\u00fcr Teilschritte der Methode automatische Beweiser f\u00fcr die entsprechenden Objekttheorien zur Verf\u00fcgung stehen. Im Vortrag wird die Methode zun\u00e4chst an einem einfachen Beispiel erl\u00e4utert und dann gezeigt, dass auch sehr schwierige Algorithmen, wie der Groebner-Basen-Algorithmuszur Behandlung nicht-linearer Systeme, mit der Methode v\u00f6llig automatisch generiert werden kann. Die Methode ist in dem vom Vortragenden konzipierten Theorema-System implementiert.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.foerderverein-technische-fakultaet.at\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/IMG_3518.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-1889 aligncenter\" style=\"margin-top: 2px; margin-bottom: 2px;\" title=\"IMG_3518\" src=\"http:\/\/www.foerderverein-technische-fakultaet.at\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/IMG_3518-1024x764.jpg\" alt=\"\" width=\"552\" height=\"413\" srcset=\"https:\/\/www.ftf.or.at\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/IMG_3518-1024x764.jpg 1024w, https:\/\/www.ftf.or.at\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/IMG_3518-300x224.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 552px) 100vw, 552px\" \/><\/a><\/p>\n<\/p>\n<p>Die Folien zum Vortrag wurden uns zur Verf\u00fcgung gestellt und sind <a href=\"http:\/\/www.foerderverein-technische-fakultaet.at\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Buchberger-Klagenfurt-Lazy-Thinking-2011-05-19.pdf\">hier<\/a> abrufbar. Wir konnten auch einige Wortmeldungen einfangen&#8230;<\/p>\n<p><blockq\n\n<div style=\"display: none\"><a href='http:\/\/norge-i-dating.com\/' title='norge dating site'>norge dating site<\/a><\/div>\n<p>uote><\/p>\n<p>&#8222;Buchberger zeigt, wie durch genaue Analyse Beweise und Algorithmen und auch ihre  Konstruktionen, d.h die Prozesse zur Erzeugung, Erfindung  von Beweisen und Algorithmen zu mathematischen und informatischen Objekten werden, die algorithmischer Behandlung zug\u00e4nglich sind. Die automationsunterst\u00fctze Konstruktion von Algorithmen ist ein faszinierende Ergebnis dieses Ansatzes.&#8220;\u00a0<em>&#8212; Prof. J. Eder<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p><em> <\/em><\/p>\n<blockquote>\n<p>&#8222;Prof. Buchberger zeigte in seinem Vortrag sehr eindrucksvoll den auch praktischen Nutzen von formalen Methoden und theoretisch fundiertem Vorgehen. Er erkl\u00e4rte gut verst\u00e4ndlich, wie moderne formale Verfahren und leistungsf\u00e4hige Werkzeuge wie Theorembeweiser f\u00fcr die Entwicklung selbst komplexer Algorithmen eingesetzt werden k\u00f6nnen. Sogar Buchberger selbst war davon \u00fcberrascht worden, dass damit so schwierige Algorithmen wie jener zur Berechnung von Gr\u00f6bner-Basen, der ihn in seiner Dissertation jahrelange Arbeit gekostet und weltber\u00fchmt gemacht hatte, hergeleitet werden k\u00f6nnen. &#8222;V\u00f6llig automatisch&#8220;, wie im Abstract des Vortrags angek\u00fcndigt, w\u00fcrde ich das Verfahren noch nicht nennen, denn es braucht den formal gebildeten, kreativ denkenden und eingreifenden Experten, um die richtigen Fragen zu stellen und den Prozess zu lenken. Wir sind damit allerdings auf einer Abstraktionsebene angelangt, auf der wir schwierige mathematische Zusammenh\u00e4nge und informatische Probleme zu einem guten Teil maschinell beweisen bzw. l\u00f6sen k\u00f6nnen. Buchberger hielt ein Pl\u00e4doyer daf\u00fcr, dass wir damit Probleme angehen und Innovationen ausl\u00f6sen k\u00f6nnen, die wirtschaftlich relevant sind und unseren Wohlstand sichern k\u00f6nnen &#8211; sein &#8222;Lebenswerk&#8220; in Hagenberg belegt dies am besten. Sollten wir nicht damit &#8211; mit der Aussicht auf herausfordernde Probleme, spannende Methoden, faszinierende L\u00f6sungen und die Wertsch\u00f6pfung und den gesellschaftlichen Nutzen daraus &#8211; wieder mehr junge Menschen f\u00fcr MINT-F\u00e4cher begeistern k\u00f6nnen?&#8220; <em>&#8212; Prof. H. Hellwagner<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<div style=\"display: none\">zp8497586rq<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 19. Mai 2011 um 17:00 Uhr hielt Prof. Bruno Buchberger von der Johannes Kepler Universit\u00e4t Linz\u00a0eine TEWI-Kolloquium zum Thema \u201cLazy Thinking\u201d an der Alpen-Adria-Universit\u00e4t Klagenfurt. 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