{"id":2528,"date":"2012-05-07T10:08:55","date_gmt":"2012-05-07T08:08:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.foerderverein-technische-fakultaet.at\/?p=2528"},"modified":"2013-01-23T00:11:32","modified_gmt":"2013-01-22T22:11:32","slug":"netzorientiertes-lastmanagement-in-zukunftigen-smart-grids","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ftf.or.at\/?p=2528","title":{"rendered":"Netzorientiertes Lastmanagement in zuk\u00fcnftigen Smart Grids"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr eine stabile und sichere Stromversorgung m\u00fcssen sich Einspeisung und Verbrauch im elektrischen Stromnetz, das heute noch \u00fcber keine nennenswerten Speicherkapazit\u00e4ten verf\u00fcgt, stets im Gleichgewicht befinden. Die zunehmende Einspeisung durch regenerative Energiequellen ist aber nur schwer zu prognostizieren und in der Regel nicht planbar. Um den Ausgleich zwischen Verbrauch und fehlender Erzeugung aus Erneuerbaren herzustellen, muss daher vermehrt auf die am Netz vorhandenen konventionellen Kraftwerke zur\u00fcckgegriffen werden, da nur sie in ihrer Einspeiseleistung beeinflussbar sind und damit netzstabilisierend eingesetzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Parallel dazu m\u00fcssen regionale Energie\u00fcbersch\u00fcsse entgegen der \u00fcblichen Flussrichtung vom Erzeuger in Regionen mit einem Defizit an Erneuerbaren gebracht werden. Auf dem Weg dorthin m\u00fcssen die Netze ausreichend dimensioniert sein. Auch hierbei spielen konventionelle Kraftwerke eine wichtige Rolle, um die Frequenz im Verbundnetz auch bei Versorgung durch dezentrale Energieerzeuger in jeder Sekunde aufrechtzuerhalten. Um dieser wachsenden Unsicherheit im Betrieb elektrischer, regenerativ gepr\u00e4gter Versorgungsnetze zu begegnen, wird versucht, einen Teil der elektrischen Ger\u00e4te und Anlagen auf Kundenseite zu flexibilisieren und zur Unterst\u00fctzung bei der Einhaltung des Gleichgewichtes zwischen Verbrauch und Erzeugung zu beeinflussen, um bspw. bevorzugt dann Strom zu konsumieren, wenn z.B. der Wind gerade heftiger weht.<\/p>\n<p>Derartige intelligente Stromnetze, sog. \u201eSmart Grids\u201c, die das Flexibilisierungspotenzial dezentraler Verbraucher und Erzeuger f\u00fcr einen Ausgleich des Versorgungsgleichgewichts nutzen, m\u00fcssen jedoch die Belastbarkeitsgrenzen der Netzinfrastruktur jederzeit mit ber\u00fccksichtigen. Mit zunehmender Anzahl steuerbarer Anlagen, die zu diesem Zweck geregelt werden sollen, erh\u00f6ht sich die Komplexit\u00e4t der zugrunde liegenden und bislang zentral organisierten Koordinationsaufgabe \u00fcberproportional. Aus diesem Grund verfolgen zuk\u00fcnftige Smart Grid Konzepte dezentrale L\u00f6sungsans\u00e4tze, die das komplexe Ausgleichsproblem in kleinere und damit leichter beherrschbarere Teilprobleme zerlegen. Derartige Ans\u00e4tze sind ma\u00dfgeblich informations- und kommunikationstechnisch gepr\u00e4gt. Stromnetz und Anlagen m\u00fcssen intelligenter werden und sich kontinuierlich \u00fcber ihre Bed\u00fcrfnisse abstimmen, um der ge\u00e4nderten Versorgungsaufgabe gerecht zu werden und den Netzausbaubedarf zu verringern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr eine stabile und sichere Stromversorgung m\u00fcssen sich Einspeisung und Verbrauch im elektrischen Stromnetz, das heute noch \u00fcber keine nennenswerten Speicherkapazit\u00e4ten verf\u00fcgt, stets im Gleichgewicht befinden. 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