{"id":2554,"date":"2012-05-14T13:18:51","date_gmt":"2012-05-14T11:18:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.foerderverein-technische-fakultaet.at\/?p=2554"},"modified":"2013-01-17T22:41:06","modified_gmt":"2013-01-17T20:41:06","slug":"social-software-and-knowledge-engineering","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ftf.or.at\/?p=2554","title":{"rendered":"Social Software- and Knowledge Engineering"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Cambria;\"><em>Abstrakt<\/em>: Mit der ubiquit\u00e4ren Pr\u00e4senz des World Wide Web und neuer web-basierter, kollaborativer Softwareanwendungen ergeben sich f\u00fcr das Software Engineering zumindest zwei neuartige, theoretisch bedeutsame Heraus-forderungen mit praktischen Implikationen: <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Cambria;\">(1) Zum einen entstanden durch diese Entwicklung neue Formen von Software, deren Eigenschaften und Gestaltung sich von traditioneller Software deutlich unterscheiden. Sogenannte soziale Software unterscheidet sich zum Beispiel von anderen Arten an Software (wie z.B. Software f\u00fcr Autos oder die Flughafensicherung) durch (i) den sozialen Zweck (ii) die Verwendung auf freiwilliger Basis und (iii) die beispiellose Integration von sozialen Daten \u00fcber Benutzerverhalten, -ziele und -motivationen in die Struktur und Benutzerschnittstellen der Software. In sozialer Software wird die Interaktion zwischen einzelnen Benutzern und dem System typischerweise durch die Aggregation von Daten einer grossen Menge anderer Benutzer vermittelt und gestaltet. Ein Beispiel derartiger sozialer Softwareeigenschaften findet sich in der tag-basierten Navigation. In sozialer Software k\u00f6nnen somit traditionell kontrollierbare, nicht-funktionale Softwareeigenschaften (wie zum Beispiel die Navigierbarkeit) dynamisch, d.h. durch das soziale Verhalten ihrer Benutzer, beeinflusst werden. Dies stellt die Entwickler derartiger Software vor grosse Probleme und existierende Softwareentwicklungsmethoden und \u2013verfahren vor neue Herausforderungen.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Cambria;\">(2) Zum anderen bewirkt die Verf\u00fcgbarkeit von sozialer Software, dass sich Softwareentwicklung heute in der Praxis zunehmend als eine verteilte und soziale Aktivit\u00e4t darstellt, bei der Benutzer, Softwareentwickler, Tester und andere Anspruchsgruppen gemeinsam Anforderungen abstimmen, Konflikte l\u00f6sen, Software entwerfen und Code warten. Unser derzeitiges Verst\u00e4ndnis \u00fcber effektive Methoden und Werkzeuge zur Unterst\u00fctzung derartiger sozialer Aspekte der Softwareentwicklung ist ungen\u00fcgend, und eine tiefergehende Auseinandersetzung mit den sozialen Prozessen und Strukturen ist eine unabdingbare Voraussetzung f\u00fcr die Weiterentwicklung von Theorie und Praxis des Software Engineering.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Cambria;\">Der Vortrag beleuchtet vergangene und aktuelle Arbeiten meiner Forschungsgruppe im Kontext dieser zwei Herausforderungen, und skizziert einen Forschungsplan f\u00fcr zuk\u00fcnftige Arbeiten.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Cambria; font-size: small;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Cambria; font-size: small;\">\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Abstrakt: Mit der ubiquit\u00e4ren Pr\u00e4senz des World Wide Web und neuer web-basierter, kollaborativer Softwareanwendungen ergeben sich f\u00fcr das Software Engineering zumindest zwei neuartige, theoretisch bedeutsame Heraus-forderungen mit praktischen Implikationen: (1) Zum einen entstanden durch diese Entwicklung neue Formen von Software, &hellip; <a href=\"https:\/\/www.ftf.or.at\/?p=2554\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"sfsi_plus_gutenberg_text_before_share":"","sfsi_plus_gutenberg_show_text_before_share":"","sfsi_plus_gutenberg_icon_type":"","sfsi_plus_gutenberg_icon_alignemt":"","sfsi_plus_gutenburg_max_per_row":"","footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-2554","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-tewi-kolloquium"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.ftf.or.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2554","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.ftf.or.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.ftf.or.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ftf.or.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ftf.or.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2554"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.ftf.or.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2554\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2939,"href":"https:\/\/www.ftf.or.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2554\/revisions\/2939"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.ftf.or.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2554"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ftf.or.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2554"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ftf.or.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2554"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}