{"id":5009,"date":"2014-06-01T12:00:04","date_gmt":"2014-06-01T10:00:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ftf.or.at\/?p=5009"},"modified":"2014-03-26T16:55:17","modified_gmt":"2014-03-26T14:55:17","slug":"wohl-temperiert-in-guter-stimmung-plauderei-zu-mathematik-und-musik-mit-horbeispielen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ftf.or.at\/?p=5009","title":{"rendered":"Wohl temperiert in guter Stimmung! Plauderei zu Mathematik und Musik mit H\u00f6rbeispielen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Abstract:<a href=\"https:\/\/www.ftf.or.at\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/HuberJohannes.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright  wp-image-5014\" alt=\"HuberJohannes\" src=\"https:\/\/www.ftf.or.at\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/HuberJohannes.jpg\" width=\"123\" height=\"175\" \/><\/a><\/strong><br \/>\nWeshalb klingen Oktaven v\u00f6llig rein und k\u00f6nnen Quinten beim Stimmen von Streichinstrumenten absolut richtig austariert werden? Weshalb werden kleine Sekunden oder das Drei\u2013Ganzton\u2013Intervall <i>(Tritonus) <\/i>in der Musik als Dissonanzen wahrgenommen? Sind das nur subjektive, beim H\u00f6ren abendl\u00e4ndischer Musik erlernte Empfindungen oder stecken dahinter allgemeine Prinzipien? In diesem Beitrag soll verdeutlicht werden, dass anhand der nat\u00fcrlichen Obertonreihe mathematisch begr\u00fcndet ist, weshalb wir Intervalle musikalisch als konsonant oder dissonant empfinden, weshalb Dur\u2013 und Moll\u2013Tonleiter gerade so sind, wie sie heute gebr\u00e4uchlich sind und weshalb im Laufe der Musikgeschichte die Oktave in 12 Halbtonschritte eingeteilt wurde. Die Obertonreihe ist jedoch mit unserer Empfindung der Tonh\u00f6he als Logarithmus der Schwingungsfrequenz nicht in Einklang zu bringen, was dazu f\u00fchrt, dass ein widerspruchsfreies musikalisches Stimmungssystem nicht existieren kann. Einige historische Kompromissvorschl\u00e4ge zur Stimmung von (Tasten\u2013)Instrumenten werden vorgestellt und verglichen.<\/p>\n<p><strong>CV:<\/strong><br \/>\nJohannes Huber studierte Elektrotechnik an der Technischen Universit\u00e4t M\u00fcnchen und erwarb 1977 das Diplom. Er wurde 1982 zur Dr.-Ing. promoviert und erhielt 1991 den Titel Dr.-Ing. habil. mit einer Monographie zur Trelliscodierung. Seit 1991 ist er Professor f\u00fcr Nachrichtentechnik und Leiter des Lehrstuhls f\u00fcr Informations\u00fcbertragung an der Friedrich-Alexander-Universit\u00e4t Erlangen-N\u00fcrnberg. Von 2007 bis 2009 leitete er deren Technische Fakult\u00e4t als Dekan.<br \/>\nIn der Forschung ist Johannes Huber auf den Gebieten digitale \u00dcbertragung, Informations- und Codierungstheorie, codierte Modulation, Entzerrungs- und Detektionsverfahren, MIMO- \u00dcbertragungsverfahren etc. aktiv. Er hat zwei Monographien verfasst und ist Autor und Co-Autor von ca. 320 wissenschaftlichen Beitr\u00e4gen.<br \/>\nPublikationen, die er verfasst bzw. mit verfasst hat, wurden mit dem Preis der deutschen informationstechnischen Gesellschaft in den Jahren 1988, 2000 und 2006 ausgezeichnet. 2004 erhielt er den Innovationspreis der Vodafone-Stiftung f\u00fcr Mobilfunk. In den Jahren 2003 und 2010 wurde ihm der EEEfCOM Innovationspreis verliehen.<br \/>\nBislang wurden unter der Betreuung von Prof. Huber 41 Promotionen abgeschlossen, 10 seiner ehemaligen Doktoranden sind inzwischen selbst Professoren an namhaften Universit\u00e4ten und Hochschulen.<br \/>\nProf. Huber ist Fellow of the IEEE, Corresponding Fellow of the Royal Society of Edinburgh und ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Abstract: Weshalb klingen Oktaven v\u00f6llig rein und k\u00f6nnen Quinten beim Stimmen von Streichinstrumenten absolut richtig austariert werden? Weshalb werden kleine Sekunden oder das Drei\u2013Ganzton\u2013Intervall (Tritonus) in der Musik als Dissonanzen wahrgenommen? 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