{"id":5654,"date":"2016-11-02T12:34:41","date_gmt":"2016-11-02T10:34:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ftf.or.at\/?p=5654"},"modified":"2016-11-02T12:34:41","modified_gmt":"2016-11-02T10:34:41","slug":"dem-leben-im-all-auf-der-spur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ftf.or.at\/?p=5654","title":{"rendered":"Dem Leben im All auf der Spur"},"content":{"rendered":"<p><strong>Dr. Gerda Horneck | 30.11.2016 | 18:00 Uhr | HS 10<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong>Kurzfassung<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ftf.or.at\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/GHorneck1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-5656 size-full alignright\" src=\"https:\/\/www.ftf.or.at\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/GHorneck1.jpg\" alt=\"\" width=\"240\" height=\"310\" srcset=\"https:\/\/www.ftf.or.at\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/GHorneck1.jpg 240w, https:\/\/www.ftf.or.at\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/GHorneck1-232x300.jpg 232w\" sizes=\"auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px\" \/><\/a>Die Geschichte unserer Biosph\u00e4re reicht mindestens 3,8 Milliarden Jahre zur\u00fcck, wie Fossilienfunde im \u00e4ltesten Sedimentgestein belegen. Seit dieser Zeit hat sich das Leben von einfachsten Mikroorganismen zu der heutigen Vielfalt und dem Artenreichtum entwickelt, und hat dabei die Erde selbst, vor allem ihre Atmosph\u00e4re und die Gesteine, entscheidend mitgepr\u00e4gt. Noch wissen wir nicht, wie das Leben einst entstanden ist und ob die Erde in dieser Hinsicht ein Unikat im Universum ist oder ob Leben eher ein kosmisches Ph\u00e4nomen ist, das zwangl\u00e4ufig immer dann entsteht, wenn die entsprechenden Voraussetzungen erf\u00fcllt sind. Hierbei sind Masse und Energie eines Sternes wesentliche Gr\u00f6\u00dfen, die das Ausma\u00df eines lebensfreundlichen \u201eGr\u00fcng\u00fcrtels\u201c, der so genannten habitablen Zone, bestimmen. Mit Hilfe der Weltraumtechnologie sind wir nun in der Lage, die Suche nach Leben au\u00dferhalb der Erde auch wissenschaftlich anzugehen: mit Raumsonden erforschen wir unser Sonnensystem \u2013 hier sind vor allem unser Nachbarplanet Mars und die Monde Europa, Titan und Enceladus der Riesenplaneten im Mittelpunkt -, mit Weltraumteleskopen erkunden wir das Universum bis in weit entfernte Regionen, und schlie\u00dflich wird der Mensch selbst aufbrechen, um den Weltraum zu erkunden und vielleicht sogar einmal zu besiedeln.<\/p>\n<p><strong>Gerda Horneck<\/strong> studierte Biologie und Mikrobiologie in Frankfurt\/Main und begann unmittelbar nach Abschluss ihrer universit\u00e4ren Ausbildung mit der Arbeit im Bereich Weltraumforschung. Diese T\u00e4tigkeiten f\u00fchrten sie von der Univ. Frankfurt\/Main (Arbeitsgruppe Weltraum-Biophysik) \u00fcber einen Aufenthalt als Visiting Scientist an einer Klinik in La Jolla (Kalifornien) zum Deutschen Zentrum f\u00fcr Luft- und Raumfahrt K\u00f6ln, wo sie ab 1981 zuerst die Gruppe Exobiologie und danach die Sektion f\u00fcr Strahlungsmedizin am Institut f\u00fcr Luftfahrtmedizin leitete. Von 1997 bis 2004 war Dr. Horneck als stellvertretende Direktorin dieses Instituts am DLR t\u00e4tig. Seit 2004 fungiert sie als externe Beraterin des DLR.<\/p>\n<p>Dr. Horneck lehrte u.a. an den Universit\u00e4ten Frankfurt\/Main, Kiew und Peking, als leitende Forscherin war sie mit einer Reihe von Experimenten an Weltraummissionen beteiligt (z.B. zum \u00dcberleben von Bakterien im All oder zur Zellregeneration nach Strahlungssch\u00e4den). Sie ist Tr\u00e4gerin mehrerer Auszeichnungen, so etwa des DLR Senior Scientist Award oder des Life Sciences Award der Internationalen Akademie der Astronautik. 2010 wurde &#8211; in Anerkennung ihrer Pionierarbeit im Bereich der bakteriellen Forschung in Weltraum- und stark strahlenden Umgebungen &#8211; ein neu entdecktes Bakterium nach Gerda Horneck benannt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dr. Gerda Horneck | 30.11.2016 | 18:00 Uhr | HS 10 Kurzfassung Die Geschichte unserer Biosph\u00e4re reicht mindestens 3,8 Milliarden Jahre zur\u00fcck, wie Fossilienfunde im \u00e4ltesten Sedimentgestein belegen. 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