Förderverein Technische Fakultät an der Universität Klagenfurt vergibt Roland-Mittermeir-Preis an zwei Gewinnerinnen

Klagenfurt, Österreich / 17. Oktober 2019 – Der Roland-Mittermeir-Preis prämiert die besten Masterarbeiten aller Studien der technischen Fakultät an der Universität Klagenfurt. Antragsberechtigt sind Absolventinnen und Absolventen aller Studienrichtungen der Technischen Fakultät der Universität Klagenfurt, die Mitglied beim Förderverein sind und deren Masterarbeit mit “Sehr Gut” beurteilt wurde. D.h. Absolventinnen und Absolventen der folgenden Masterstudien: Informatik, Informationsmanagement, Informationstechnik, Technische Mathematik bzw. Lehramtsstudien mit einem Unterrichtsfach der TEWI zugeordnet (sofern die Masterarbeit einem dieser Unterrichtsfächer zuzuordnen ist).

Beurteilungskriterien für die Zuerkennung des Preises sind strikt fachlicher qualitätsbezogener Natur. Sie umfassen die Aspekte: wissenschaftlicher Gehalt, Innovationsgehalt und Umsetzbarkeit, Klarheit der Darstellung und Qualität der Ausführung. Die Zuerkennung des Preises erfolgt durch eine Jury per Vorstandsbeschluss. Der Roland-Mittermeir-Preis ist mit € 1.500,– dotiert.

Für die Ausschreibung des Roland-Mittermeir-Preises 2018 wurden aus den zahlreichen Einreichungen zwei Gewinnerinnen (ex aequo) ermittelt und das Preisgeld wurde auf € 2.000,– angehoben sowie gleichermaßen auf die Gewinnerinnen aufgeteilt. Es freut den Förderverein Technische Fakultät besonders zwei Gewinnerinnen bekannt zu geben:

Roland-Mittermeir-Preis-2018 (v.l.n.r.): C. Inzko (Obmann), V. Pachatz (1. Platz), A. Jellen (1. Platz), M. Saringer (Vorstandsmitglied). (c) Christian Mairitsch (Alturos Destinations)

Der Preis wurde im Rahmen der Generalversammlung am 17. Oktober 2019 übergeben sowie im Rahmen des 1. FTF-Business-Lunch im Seeparkhotel gebührend gefeiert. Details dazu finden Sie hier.

In der Generalversammlung wurde auch der Vorstand neu gewählt. Wir bedanken uns recht herzlich bei Klothilde Puschl (AAU) und Daniel Kirchmeier (Raiffeisen) für Ihre Tätigkeit und begrüßen Margit Letter (AAU) und Michael Saringer (Alturos destinations) neu im Vorstand. Christian Inzko (IoT40) wurde als Obmann wiedergewählt.


Über den Förderverein Technische Fakultät

Der Förderverein Technische Fakultät an der Universität Klagenfurt verfolgt das Ziel, die Technische Fakultät bei der Erfüllung ihrer Aufgaben in Forschung und Lehre zu fördern und die Arbeit der Mitglieder, Studierenden und AbsolventInnen zu unterstützen. Ein weiteres wesentliches Ziel ist die Intensivierung des Erfahrungs- und Erkenntnisaustausches zwischen Wissenschaft und Praxis. Mit über 200 Mitgliedern ist er der anzahlstärkste (Förder-)Verein im Umfeld der Universität Klagenfurt.

Über die Universität Klagenfurt

Die Universität Klagenfurt hat sich seit ihrer Gründung anno 1970 als eine von sechs staatlichen Universitäten mit breitem Fächerspektrum in Österreich etabliert. Mehr als 11.600 Studierende lernen und forschen an der Universität Klagenfurt, rund 2.000 davon kommen aus dem Ausland. Etwa 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter streben nach qualitativen Höchstleistungen in Lehre und Forschung. Die Universität gehört laut QS World University Rankings („Top 50 under 50“) zu den 150 besten jungen Universitäten der Welt. In den Times Higher Education World University Rankings 2020, die den Anspruch hegen, die 1.400 besten Universitäten weltweit zu reihen, rangiert sie in der Platzgruppe 301-350. Im Fachbereich Computer Science belegt die Universität Klagenfurt in der Platzgruppe 201-250 den dritten Rang unter den österreichischen Universitäten. Eines ihrer Forschungsstärkefelder sind „Vernetzte und autonome Systeme“

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Implementierung und Sicherheitsanalyse von Secret-Sharing Protokollen

… ist der Titel des 1. Platzes des Roland-Mittermeir-Preises 2018 und wurde vom Förderverein Technische Fakultät mit EUR 1.000,–ausgezeichnet. Der Autorin und Preisträgerin, Frau Dipl.-Ing.in Veronika Pachatz B.Sc.B.Sc., wurde der Preis im Rahmen Generalversammlung 2019 übergeben und die Arbeit wird hier kurz vorgestellt:

In einer zunehmend datengetriebenen Welt gewinnt die Geheimhaltung von vertraulichen Informationen stetig an Bedeutung. Die Verarbeitung von vertraulichen Informationen setzt technische Maßnahmen voraus, um den unbefugten Zugriff auf vertrauliche Daten effektiv zu unter- binden. Eine technische Maßnahme ist der Einsatz von Verschlüsselungen, deren Sicherheit auf der Geheimhaltung der verwendeten Schlüssel beruht. Jedoch können auf verschlüsselten Daten bisweilen nur einfache und spezifische Operationen durchgeführt werden, die unter bestimmten Voraussetzungen sogar Chosen-Instruction-Angriffe (CI-Angriffe) ermöglichen.

Durch den Einsatz von Multiparty-Computations anstelle einer Verschlüsselung können die vertraulichen Informationen einer Berechnung auf unterschiedliche Instanzen verteilt werden, sodass keine Instanz Zugriff auf die vollständigen Informationen hat. Die Verteilung der Da- ten erfolgt mit Hilfe von sogenannten Secret-Sharing-Protokollen. Secret-Sharing-Protokolle ermöglichen die Verteilung von Geheimnissen auf eine beliebige Anzahl an Teilnehmern, wobei nur eine qualifizierte Teilmenge der Teilnehmer das Geheimnis kooperativ rekonstruieren kann.

Der Fokus dieser Arbeit liegt in der Implementierung und Sicherheitsanalyse von Protokollen zur Durchführung von verteilten Berechnungen mittels Secret-Sharing. Im Rahmen der Sicherheitsbetrachtungen wird die Anwendbarkeit von CI-Angriffen auf Secret-Sharing-Protokolle, ähnlich zur Vorgehensweise bei Verschlüsselungen, evaluiert. Dabei werden zwei konkrete, neue Möglichkeiten eines solchen Angriffs auf Secret-Sharing-Protokolle und dafür notwendige Voraussetzungen erläutert. In beiden Szenarien wird Angreifern der unbefugte Zugriff auf das Ergebnis verteilter Berechnungen ermöglicht, indem vorhandene Sicherheitsmechanismen zweckentfremdet werden.

Neben der theoretischen Diskussion von Angriffsszenarien auf Secret-Sharing-Protokolle werden zwei Werkzeuge zur Ausführung von verteilten Berechnungen vorgestellt. Die Werkzeuge erlauben die Ausführung verteilter Berechnungen zwischen beliebig vielen Instanzen innerhalb eines Netzwerks.

Die im Rahmen der Masterarbeit entwickelten Prototypen wurden nach Fertigstellung der Masterarbeit unter folgenden Links veröffentlicht: https://github.com/pacver/secret-sharing-client, https://github.com/pacver/secret-sharing-library

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The Traveling Salesperson Problem with Forbidden Neighborhoods

… ist der Titel des 1. Platzes des Roland-Mittermeir-Preises 2018 und wurde vom Förderverein Technische Fakultät mit EUR 1.000,–ausgezeichnet. Der Autorin und Preisträgerin, Frau Dipl.-Ing.in Anna Jellen B.Sc., wurde der Preis im Rahmen Generalversammlung 2019 übergeben und die Arbeit wird hier kurz vorgestellt:

In meiner Masterarbeit beschäftige ich mich mit einer Erweiterung des Problems des Handlungsreisenden. Diese Erweiterung wird als Problem des Handlungsreisenden mit verbotenen Nachbarschaften bezeichnet und mit TSPFN (Traveling Salesperson Problem with Forbidden Neighborhoods) abgekürzt.

Es werden gleichmäßig angeordnete Punkte betrachtet, z.B. die Mittelpunkte der Felder eines Schachbretts. Diese Anordnung von Punkten wird reguläres Gitter genannt. Die Aufgabe ist nun, ausgehend von einem beliebigen Punkt, alle anderen Punkte genau einmal zu besuchen und zum Startpunkt zurückzukehren, wobei der kürzest mögliche Weg gesucht wird. Zusätzlich gibt es noch die Bedingung, dass die Distanz zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Punkten größer als ein vorgegebener Radius sein muss.

Dieses Problem entstammt einem Verfahren namens Laser-Beam-Melting, welches ähnlich dem 3-D-Druck ist. Ein Werkstück wird schichtweise erzeugt, wobei in jeder Schicht gitterförmig angeordnete Punkte erhitzt werden. Hier gilt es, dass aufeinanderfolgend erhitzte Punkte zumindest eine vorgegebene Distanz voneinander entfernt liegen, um interne Spannungen des Werkstücks zu vermeiden. Weiters muss der kürzest mögliche Weg gefunden werden, um die Herstellungskosten zu minimieren.

In meiner Masterarbeit wurde das TSPFN, welches ursprünglich auf zweidimensionalen, regulären Gittern eingeführt wurde, auf drei Dimensionen erweitert. Für dreidimensionale Quader wurden die Radien der Länge null, eins, Wurzel aus zwei und Wurzel aus drei gewählt und untersucht. Es wurden für bestimmte Größen von Gittern und Radien optimale Lösungen des TSPFN bestimmt. Zur Bestimmung wurden zuerst Beweise für Längen unterer Schranken erforscht und schließlich zugehörige Konstruktionsschemen entwickelt und visualisiert. Mit Hilfe dieser Konstruktionsschemen ist es nun für eine Vielzahl an Gittern möglich, das TSPFN in linearer Zeit zu lösen.

Alle Details zu meinem Forschungsthema, zugehörige Publikationen und Code finden sich unter https://www.philipphungerlaender.com/tspfn/.

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Seminar on Cybersecurity and Control

12. September 2019 / 1 pm – 6 pm / z.1.09 / AAU

JOANNEUM RESEARCH ROBOTICS and the Department of Applied Informatics invite you to a series of four expert talks about security in the robotics domain, with a special focus on control aspects, vulnerability and security by design for future robots.

Speakers, Talks & Abstracts:

Nacim Ramdani (Université d’Orléans): Control Perspectives of Cyber Attacks

Abstract: Autonomous robots and most today’s critical infrastructures are cyber-physical systems (CPS) that operate in highly networked environments as they need to communicate remotely with control and management systems. This feature makes them more vulnerable to cyber-attacks. For instance, a scenario of importance is posed by a malicious adversary that can arbitrarily corrupt the measurements of a subset of (remote) sensors in the CPS. Because sensor measurements data are used to generate control commands, corrupted measurements data will lead to corrupted commands, thus critically affecting the behaviour of the CPS. 

From a control theory perspective, one needs to develop algorithms and architectures for the detection of cyber-attacks on either sensors or actuators, and the mitigation of their impact on the resilience and the overall performance of the CPS. State-of-the-art methods often consider active attack detection, control algorithms that work directly with encrypted sensor data, or secure state estimation methods that show resilience when sensors are under cyber-attacks.

In this talk, first, I will briefly review recent literature on cyber-security from the perspective of control theory. Then, I will describe our approach to secure state estimation, a secure interval state estimator for linear continuous-time systems with discrete-time measurements subject to both bounded-error noise and cyber-attacks. The interval state estimator is modelled as an impulsive system, where impulsive corrections are made periodically using measurement. The approach includes a new selection strategy that can endow the state estimation with resiliency to attacks, when assuming that only a subset of the whole set of sensors can be attacked although this subset is unknown a priori. The approach will be illustrated in simulation with robot navigation under cyber-attack.

Bernhard Dieber (JOANNEUM RESEARCH ROBOTICS): LiveDemo: Hacking the safety systems of a mobile robot

Abstract: Robots have integrated safety systems that are used to prevent incidents like collisions with bystanding humans. For mobile robots, this is mostly done with laser sensors. Since those systems are crucial components of a robot, they are engineered at a very high safety integrity level and use specialized, ultra-reliable, certified hardware components. Despite that, we have found a way to remotely disable the safety subsystem of a mobile robot thus turning it into a harmful device. In this live demonstration, we will show this hack and go into detail on the underlying vulnerabilities. We show supporting material and go into some details on current state and issues of robot cybersecurity.

Michael Hofbaur (JOANNEUM RESEARCH ROBOTICS): Active Diagnosis of Cyber Attacks using Physical System’s Redundancy

Abstract: Control systems define the physical interactions of robots or mechatronic systems in general. In that sense, they operate on the boundary between the physical and the cyber-physical world. Cyberattacks on a robot’s controller can thus cause physical danger to humans, systems and infrastructure. Security measures typically build upon advanced schemes for the underlying software components of robots or its underlying mechatronic devices. The talk, however, will explore schemes where the physical properties of a robot are deliberatively utilized to identify harmful cyber-attacks and thus draft possible corridors for novel cybersecurity measures for robot systems at the system’s level.

Stefan Rass (Technische Wissenschaften, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt): Incentive-Based Robot Security – Game Theory for Safe and Secure Collaboration

Abstract: Developing robots in a team is a complex joint venture of achieving not only functional correctness, but also safety and security at the same time. While many mechanisms from system security (like cryptographic and others) are known and available, implementing these in a correct and effective way needs (i) a decent understanding of how the mechanism works, and (ii) considerable awareness that the mechanism is also needed. Time pressure and the complexity of the system’s function itself may be inhibitors that can cause security to receive secondary priority. When it comes to humans collaborating with robots or at least working in their proximity without protection, safety and security become primary concerns. This talk motivates an approach to system security that stems from game theory, and strives for incentives for people to care for security throughout the entire life cycle of a robotics system. The mere fact that a person can be harmed by a not-well-programmed robot may be insufficient, and better incentives are needed for security to become an effective part of future robotics. System security has lots of protections to offer, and game theory is anticipated as an aid for putting them to work. The talk will give an introduction to the ideas and possibilities that game theory has to offer to this end.

We are looking forward to welcome you at our event. Drinks and food will be provided!

 

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IMENDO GmbH neues Mitglied beim Förderverein Technische Fakultät

Die IMENDO GmbH wurde 2009 von den drei Geschäftsführern Dr. Jörg Kerschbaumer, Dr. Matthias Reichhold und Clemens Eberwein gegründet und ist ein unabhängig geführtes Unternehmen mit dem Sitz in Klagenfurt am Wörthersee im Lakeside B08a. Unsere Spezialisierung liegt in der Konzeption und Implementierung von Enterprise Lösungen für Industrie und öffentliche Einrichtungen. Dies umschließt das Einrichten und die Betreuung von Intranet und Dokumentenmanagementsystemen auf Basis Microsoft SharePoint. Weiters bieten wir mit Skype for Business unseren Kunden ein einheitliches Kommunikationssystem an, das eine perfekte interne und externe Kommunikation sowie raumübergreifendes Arbeiten ermöglicht. Weitere Produkte unseres Unternehmens stellen Business Intelligence & Data Analytics sowie individuelle Software Entwicklungen dar. Das gesamte Unternehmen ist langjähriger Microsoft Gold Partner.

Unser Team besteht im Moment aus 23 hochqualifizierten Mitarbeitern – Microsoft Certified Professionals und Microsoft Certified Solutions Experts, welchen wir modernste Hardware und State-of-the-Art-Technologie inkl. privater Nutzung sowie flexible Arbeitszeiten und ständige Weiterbildungen ermöglichen. Weiters wird bei uns die Mitarbeitervorsorge groß geschrieben, so gibt es z.B. professionelle inhouse Massagen und tägliche gesunde Snacks zur kostenlosen Verfügung. Eine flache Hierarchie und freundschaftliches Betriebsklima sorgen für regelmäßige Teamevents.

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Sensolligent GmbH neues Mitglied beim Förderverein Technische Fakultät

Sensolligent ist ein junges StartUp mit Sitz im Lakeside Park Klagenfurt. Nach nur einem Jahr Betrieb ist das Team von 4 Gründern zu einem Team von 20 Sensolligent Teamplayern angewachsen. Ein zweites Office außerhalb von Österreich ist noch im Jahr 2019 geplant.

Sensolligent stellt digitale Zwillinge (virtuelle Clone) von Fertigungsanlagen in der Industrie her. Die Zwillinge können für die unterschiedlichsten Einsatzgebiete konfiguriert werden:

  • AI Trainingsstation
  • Prozessoptimierung
  • Anlagen Beobachtung überall und immer
  • Platzmanagement
  • Marketing und Verkauf

Dabei ist die endgültige Visualisierung abhängig vom Kundenwunsch, hier bietet Sensolligent folgende Lösungen an: VR via Oculus Rift oder HCT VIVE; AR via Hololens oder mobile devices oder Desktop-Lösungen.

Sensolligent GmbH
Lakeside Park B07b
9020 Klagenfurt
https://sensolligent.com/

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DevOne 2019 – Developer and Ops conference – Linz/Austria – 11. April 2019

DevOne is an international conference hosted in Linz, Upper Austria. Our over 600 attendees are a diverse mix of developers, engineers, and many other cool people. Audience skills span from intermediate to expert.

In our third year, our mission is to embrace change. To grow, to scale, to let in new technology as it transforms us as people. By inviting engineers from all over the world who found solutions to problems beyond our imagination.

DevOne in a nutshell:

Speakers Line-up:

  • Emily Freeman – Azure Advocate, Microsoft
  • Adrian Hornsby – Developer Advocate, AWS
  • Carmen Andoh – Infrastructure Engineer, Travis CI
  • Heidi Waterhouse – Developer Advocate at LaunchDarkly
  • and many more…

It’s time to look for new horizons!  www.devone.at 

P.S. We are looking for creative proposals about hot topic talks in the field of continuous delivery, programming, security, and IoT. Please find further information about becoming a DevOne speaker in our submission form. This CFP closes on February 1, 2019.

We are looking forward to seeing you 🙂

 

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Frohe Weihnachten und viel Erfolg für 2019

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Der Förderverein Technische Fakultät an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt wünscht allen Mitgliedern ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start in ein erfolgreiches Jahr 2019!

Aktuelle Hinweise

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Roland-Mittermeir-Preis: Ausschreibung 2018

Trophy WinnerAusschreibung 2018

Roland-Mittermeir-Preis

Prämierung der besten Masterarbeit aller Studien der Technischen Fakultät an der Universität Klagenfurt

Der Förderverein Technische Fakultät an der Universität Klagenfurt schreibt die Prämierung der besten Masterarbeit aller Studien der Technischen Fakultät an der Universität Klagenfurt des laufenden Studienjahres aus.

Der Preis besteht aus einer Urkunde und einer Prämie in Höhe von

EUR 1.500,–

Die Jury ist ermächtigt den Preis gegebenenfalls zwischen mehreren Masterarbeit zu teilen. Antragsberechtigt sind Absolventinnen und Absolventen aller Studienrichtungen der Technischen Fakultät der Universität Klagenfurt, die Mitglied beim Förderverein sind (Beitrittserklärung hier!) und deren Masterarbeit mit “Sehr Gut” beurteilt wurde. D.h. AbsolventInnen der folgenden Masterstudien: Informatik, Informationsmanagement, Informationstechnik, Technische Mathematik bzw. Lehramtsstudien mit einem Unterrichtsfach der TEWI zugeordnet (sofern die Masterarbeit einem dieser Unterrichtsfächer zuzuordnen ist).

Es werden nur Masterarbeit bewertet, die im Zeitraum vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 fertiggestellt wurden. Als Fertigstellungstermin gilt der Tag der Ausstellung des Gutachtens/Beurteilung (lt. ZEUS). Die Einreichfrist für die Verleihung des Preises endet am 31. Mai 2019.

Der Antrag ist beim Geschäftsführer des Förderverein Technische Fakultät an der Universität Klagenfurt einzureichen und soll folgendes beinhalten:

  • Masterarbeit (in elektronischer Form als PDF-Datei).
  • Gutachten des Betreuers der Masterarbeit.
  • Allfällige Software (oder Verweise auf existierende Software).
  • Eine kurze Zusammenfassung (max. eine Seite), die so geschrieben sein soll, dass sie auch für Nicht-ExpertInnen verständlich ist!

Beurteilungskriterien für die Zuerkennung des Preises sind strikt fachlicher qualitätsbezogener Natur. Sie umfassen die Aspekte:

  • wissenschaftlicher Gehalt,
  • Innovationsgehalt und Umsetzbarkeit,
  • Klarheit der Darstellung und Qualität der Ausführung.

Die Zuerkennung des Preises erfolgt durch eine Jury per Vorstandsbeschluß. Die Jury besteht i.a. aus:

  • dem Obmann des Förderverein Technische Fakultät an der Universität Klagenfurt (Vorsitz),
  • Vertretern der TEWI-Institute der Universität Klagenfurt und
  • Vertretern der institutionellen Mitglieder des Förderverein Technische Fakultät an der Universität Klagenfurt.

Der Geschäftsführer des Förderverein Technische Fakultät an der Universität Klagenfurt kann zu den Sitzungen der Jury als nichtstimmberechtigtes Mitglied beigezogen werden. Die Sitzungen der Jury sind geschlossene Sitzungen und die Entscheidungen der Jury sind endgültig. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Preisverleihung findet üblicherweise im Rahmen einer TEWI-Veranstaltung statt.

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Bandwidth Efficient Streaming of Omnidirectional Video

(c) ftf/Christina Supanz

… ist der Titel des 1. Platzes des Roland-Mittermeir-Preises 2017 und wurde vom Förderverein Technische Fakultät mit EUR 1.500,–ausgezeichnet. Dem Autor und Preisträger, Herrn Dipl.-Ing. Mario Graf, wurde der Preis im Rahmen 30-Jahr-Feier Förderverein Technische Fakultät übergeben und die Arbeit wird hier kurz vorgestellt:

Zusammenfassung: In dieser Masterarbeit werden Strategien und Lösungen zum bandbreitenoptimierten Streaming von omnidirektionalen Videoinhalten (ODV) behandelt. Omnidirektionale Videos bieten die Möglichkeit, während des Betrachtens die aktuelle Blickrichtung interaktiv zu ändern. Durch diese spezielle Eigenschaft benötigen solche Videos jedoch auch höhere Bitraten und Auflösungen als traditionelle Videoinhalte. Dadurch entsteht ein Bedarf nach neuen Streaming Strategien, um diesen erhöhten Anforderungen an die Datenübertragung gerecht werden zu können.

Unter Streaming versteht man in diesem Kontext das Übertragen von Videoinhalten über das Internet. Diese Inhalte können dann etwa in einem Webbrowser oder auf einem Smartphone betrachtet werden, ohne dass der Inhalt auf dem Gerät gespeichert werden muss. Dabei wird das Video in kleinen Datenpaketen heruntergeladen, welche temporär am Gerät verfügbar sind und dann wieder verworfen werden.

Zu Beginn liefert diese Arbeit ausführliche Hintergrundinformationen dazu, wie ODV Inhalte erstellt, gespeichert und gestreamt werden können. Außerdem werden mehrere neue Streaming Strategien vorgestellt, unter anderem auch Tiled-Streaming. Dabei wird das Video in rechteckige Bereiche aufgeteilt, die getrennt voneinander und in verschiedenen Bildqualitäten zum wiedergebenden Gerät (Client) übertragen werden können. Der Client kann nun die Datenrate der Übertragung dadurch vermindern, dass etwa zurzeit nicht sichtbare Bildausschnitte nur in geringer Bildqualität übertragen werden.

Um diesen Ansatz zu evaluieren, wurde ein Datenset bestehend aus einer Vielzahl an Videosequenzen erstellt, die unterschiedliche Eigenschaften aufweisen. Um zu überprüfen, wie sich Tiled-Streaming in einem Idealszenario verhält, wurde dessen Effizienz mit einer statischen vordefinierten Blickrichtung evaluiert. Es hat sich gezeigt, dass unter Verwendung eines geeigneten Tiling-Schemas, die benötigte Bandbreite um bis zu 65% reduziert werden kann. In einer Netzwerkumgebung mit besonders niedrigen Latenzzeiten können sogar Einsparungen bis zu 85% erreicht werden.

In einem Szenario mit sich ständig verändernden Blickrichtungen, so wie es beim Betrachten solch eines Inhalts durch eine Person der Fall wäre, konnte eine mögliche durchschnittliche Bandbreiteneinsparung von 40% festgestellt werden. Bei Inhalten mit höheren Bitraten und Auflösungen erhöht sich dieser Wert auf bis zu 55%. Abschließend hat sich für das Tiled-Streaming von ODV im Equirectangular-Layout, ein Tiling Schema von 6×4 Tiles als geeignet herausgestellt.

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